Bericht aus den KN: Probsteier KunstTage erleben zweite Auflage

Schönberg. Die Organisatoren des Probsteier Kulturvereins bereiten derzeit die zweiten Probsteier Kunsttage vor. Die Resonanz ist riesig. 72 Künstler werden am ersten September-Wochenende ihre Arbeiten an 30 verschiedenen Orten der Probstei zeigen.

Die positive Resonanz vom vergangenen Jahr beflügelte die Akteure des Probsteier Kulturvereins. Sie hatten auf ihre Ausschreibung für die Neuauflage eine große Rückmeldung von Kunstschaffenden aus ganz Schleswig-Holstein erhalten. „Viele hatten sich gleich nach Ende der ersten Veranstaltung wieder angemeldet, auch Besucher, die selbst künstlerisch arbeiten, fanden unsere Idee gut und sind in diesem Jahr dabei“, berichtete Bianca Leidner.

Das Organisationsteam habe in der Zwischenzeit auch noch einmal die Werbetrommel für weitere Ausstellungsorte gerührt und auch da sei die Resonanz von Gemeinden, Privaten, Kirche und anderen durchweg positiv gewesen. Es konnten unter anderem die Dorfgemeinschaftshäuser in Passade und Brodersdorf, die Tenne im Rosenpark Stoltenberg und in Stein das Seebestattungsinstitut als Ausstellungsorte hinzugewonnen werden. Am 4. und 5. September, jeweils von 10 bis 18 Uhr, werden Fotografen, Maler und Bildhauer ihre Arbeiten zeigen. 

Das Schwergewicht bildet die Malerei, aber auch Objekte und Installationen sowie Fotografien werden zu sehen sein. Neu: Als Orientierungshilfe wird es ein Begleitheft geben, das eine Karte mit allen Ausstellungsorten und einen Überblick über die beteiligten Künstler und ihre Werke gibt. So können Besucher ganz einfach ihre ganz persönliche „KulTour“ planen. Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Auf die Kunstorte weist jeweils eine Staffelei mit dem Logo des Probsteier Kulturvereins hin.

Geplant ist derzeit an einigen Orten auch Musik oder eine Lesung als kulturelles Begleitprogramm, das im vergangenen Jahr der Pandemie zum Opfer gefallen war. Die Organisatoren hoffen nun, dass die Corona-Regeln es in diesem Jahr zulassen. Dann wäre auch eine (dann allerdings kostenpflichtige) Beköstigung an manchen Stationen wie in Gaststätten oder in den Dorfgemeinschaftshäusern möglich. asc

Entnommen mit Einverständnis der Autorin aus: https://epaper.kieler-nachrichten.de/article/0eb1b1da1c18849ccaa9655db0fbe3b0

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